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 Verkehrsunfall
Michael Fleischer 
Karin Boldyreff-Duncker 
Rechtsanwälte 
 

Beachten Sie nach einem Verkehrsunfall folgendes:

  • Sichern Sie die Beweise
    Falls die Polizei nicht gerufen wird, notieren Sie sich Namen und Anschriften von Zeugen. Machen Sie soweit möglich Fotos vom Schaden und halten Sie Spuren am Unfallort fest. Füllen Sie den Unfallbericht gemeinsam mit Ihrem Unfallgegner aus und unterzeichnen ihn beide. Letzteres selbstverständlich nur, wenn Sie sich auf eine Unfallschilderung einigen können. Diese Schilderung soll aber nur den reinen Hergang enthalten.
    Die Formulare für die Unfallberichte erhalten Sie bei Ihrem Kfz-Haftpflichtversicherer.

  • Unterzeichnen Sie nie ein Schuldanerkenntnis
    Dies kann für Sie mit Nachteilen im Verhältnis zu Ihrer Haftpflichtversicherung verbunden sein und bringt Ihnen andererseits regelmäßig keine Vorteile.

  • Setzen Sie sich nach dem Unfall rasch mit dem Anwalt in Verbindung, insbesondere wenn ein Personenschaden vorliegt

  • Machen Sie der Polizei gegenüber keine Angaben zur Sache, sondern nehmen Sie vorher Kontakt mit uns auf.
  • Wir entscheiden dann gemeinsam mit Ihnen, ob es sinnvoll ist, Angaben zur Sache zu machen und gegebenenfalls wann.

  • Aber auch in anderen Fällen ist eine schnelle Besprechung wichtig, um zu klären, wie weiter verfahren wird, z.B. um folgende Fragen zu klären:
    • Muss ein Sachverständiger eingeschaltet werden?
    • Können Sie das Fahrzeug reparieren lassen oder selbst reparieren?
    • Liegt ein Totalschaden vor, so dass Sie sich möglicherweise ein Ersatzfahrzeug
      beschaffen müssen?
    • Können Sie sich einen Mietwagen nehmen und wenn ja, wie lange und zu
      welchen Bedingungen?
    • Welche Schadenspositionen können Sie geltend machen?
    • Benötigen Sie einen unabhängigen Sachverständigen zur Beurteilung der Höhe des Unfallschadens und gegebenenfalls welchen oder können Sie einen Versicherungssachverständigen akzeptieren?


    Wir haben festgestellt, dass häufig Unfallgeschädigten von verschiedener Seite signalisiert wird, es sei besser, keinen Anwalt einzuschalten. Dies ist aber in aller Regel zu ihrem Nachteil. Es handelt sich dabei um Interessierte, die Anwälte aus der Schadensbearbeitung heraushalten wollen.
    Diese verfolgen eigene wirtschaftliche Interessen und nicht die des Geschädigten.
    Sie selbst können regelmäßig nicht beurteilen, welche Positionen in welchem Umfang im Rahmen des Schadensersatzes ersatzfähig sind und welche nicht.
    Eine Schadensregulierung ohne Anwalt führt deshalb häufig dazu, dass Geschädigte bestimmte Ersatzansprüche, von denen sie keine Kenntnis haben, nicht geltend machen mit der Folge, dass ein Teil des Schadens nicht ersetzt wird. Ferner treffen die Versicherer in bestimmten Punkten der Schadensbearbeitung für Sie nicht ohne weiteres erkennbare Entscheidungen, die sich zu Ihrem Nachteil auswirken können. Es wird häufig versucht, auch berechtigte Forderungen "herunterzurechnen".

    Deshalb: Nur Ihr eigener Anwalt ist Ihr Interessenvertreter!
    Er kennt sich in der Materie aus und ist verpflichtet, alle Ihre Ansprüche zu prüfen und in der Ihnen zustehenden Höhe gegenüber dem Versicherer durchzusetzen.

    Bitte beachten Sie auch: Soweit Sie am Unfall nicht selbst schuld sind, muss die gegnerische Haftpflichtversicherung die Ihnen entstehenden Anwaltskosten als Teil des Schadens voll übernehmen.

    Soweit Sie rechtsschutzversichert sind, übernehmen regelmäßig die Rechtsschutzversicherer die Ihnen anfallenden Kosten.